Verlorener Sohn kehrt an die Saar zurück - Christoph Anton wird Co-Trainer der SG Saartal

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Quelle: instagram.com - Autor: SG Saartal | 11.05.2021

Diese Nachricht schlug ein wie eine Bombe - der Königstransfer der SG Saartal ist perfekt. Die blau-weißen von der Saar verpflichten zur neuen Saison Christoph Anton als spielenden Co-Trainer.

Toni, der seine ersten fußballerischen Gehversuche unter Trainer-Ikone Peter Schuh in Schoden machte, kommt nach insgesamt 15 Jahren bei Eintracht Trier zurück in seine Heimat. „Ich hatte sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen der SG, die mich unbedingt zurück wollten. Auch Peter Schuh hat mich kontaktiert und mir so meine Entscheidung erleichtert. Er ist der Trainer, der mich am meisten geprägt und gefördert hat und ihm verdanke ich, dass ich fußballerisch so weit kommen konnte - ihm vertraue ich zu 100%!“, zeigt sich Anton voller Vorfreude vor dem neuen und vielleicht letzten Kapitel seiner fußballerischen Laufbahn.

Eine beruflichen Veränderung machte möglich, was lange undenkbar und unrealistisch schien. „Ich habe im Januar eine Arbeitsstelle in Luxemburg angenommen, die nur schwer mit dem Aufwand für die Regionalliga zu vereinbaren ist. Wer mich kennt, weiß wie ehrgeizig ich bin und ich keine halben Sachen mache.“, zeigt sich Anton voller Eifer vor dem erneuten Engagement bei seinem Heimatverein, „Ich habe richtig Bock mit den Jungs zusammen erfolgreich zu sein und freue mich jetzt auf die Arbeit mit Heiko und der Mannschaft.“

Helmut Kirchen, der erste Vorsitzende der Saar-SG, erfüllt so den Fans den lang ersehnten Wunschtraum von der Rückkehr ihres Goldschatzes: „Wir freuen uns riesig, dass Christoph sich dazu entschlossen hat, ab kommender Saison wieder für die SG Saartal aufzulaufen. Die Freude und Euphorie darüber spürt man im ganzen Verein! Ich bin glücklich, dass wir in den Gesprächen mit Christoph, die ich mit meinem guten Freund Manfred Clemens geführt habe, zu diesem positiven Ergebnis gekommen sind.“

Anton, der künftig als spielender Co-Trainer fungieren soll, ersetzt damit Lukas Kramp. „Luki hat seine Doppelrolle in den vergangenen Jahren hervorragend gemeistert. Er will sich aber künftig wieder verstärkt auf die Rolle als Ausnahmestürmer konzentrieren und hat es ausdrücklich begrüßt, dass Christoph künftig die Rolle als Co-Trainer übernimmt. Dafür möchte ich ihm ganz herzlich danken.“, sagte Kirchen im Rahmen der Vorstellung.

Heiko Niederweis kann sich derweil über die Erfahrung aus 140 Regionalliga und 37 Oberliga Spielen freuen, die Anton mitbringt. „Ich freue mich, dass es dem Verein gelungen ist, Toni zu verpflichten. Mit ihm gewinnen wir einen qualitativ hochwertigen Spieler hinzu, der mit seiner Erfahrung die jüngeren Spieler führen wird.“ Für die neue Saison sieht sich Niederweis gut aufgestellt. „Wir haben jetzt einen guten Mix aus älteren und jüngeren Spielern und ich hoffe, dass wir die Qualität auch endlich auf dem Platz umsetzen können.“ Außerdem hofft er darauf, dass sich der Transfer als Zugpferd für weitere Neuzugänge auswirken wird: „Wir sind in aussichtsreichen Gesprächen und hoffen, diese bald positiv abschließen zu können.“

Rudolf Baumann, sportlicher Leiter der Vereinigten aus dem Saartal, sieht neben der Steigerung der spielerischen Qualität auch einen enormen Zugewinn für die Gemeinschaft: „Christoph ist ein feiner Kerl, der immer Kontakt zu uns gehalten hat. Viele seiner ehemaligen Weggefährten trifft er jetzt wieder. Es ist daher ein Transfer der beiden Mannschaften gut zu Gesicht stehen wird und uns weiter zusammenwachsen lässt. Mit Toni’s Rückkehr zum Jugendverein lebt wieder ein wenig die verloren geglaubte Fußballromatik auf.“

 

Quelle: fupa.net - Autor: Mirko Blahak | 11.05.2021

Eintracht Trier: Fanliebling Christoph Anton tritt ab

Der Leistungsträger hört unerwartet beim Fußball-Oberligisten auf. Ganz an den Nagel hängt der 29-Jährige seine Fußballschuhe aber nicht. An anderer Stelle löst er große Euphorie aus.

Das ist eine faustdicke Überraschung: Außenbahnspieler und Fanliebling Christoph Anton verlässt Fußball-Oberligist Eintracht Trier und beendet seine Fußballer-Karriere auf höherem Niveau

Der 29-Jährige schließt sich ab Sommer seinem Heimatverein SG Saartal in der Bezirksliga an. Dort will er noch „drei bis fünf Jahre“ weiter spielen, sofern es die Gesundheit zulässt – und vielleicht in dieser Zeit mit dem Club den Sprung in die Rheinlandliga in Angriff nehmen.

Antons Vertrag beim SVE läuft zum 30. Juni aus. Es gibt keine Übereinkunft zu einem Anschlusskontrakt. „Der Schritt ist mir nicht leichtgefallen. Ich werde die Zeit bei der Eintracht total vermissen. Ich hatte bei ihr meine geilste Zeit als Fußballer“, sagt Anton, der mit Ausnahme eines Intermezzos in der Saison 2017/18 beim luxemburgischen Erstligisten Titus Petingen seit 2006 ununterbrochen beim SVE aktiv ist – erst in der Jugend, dann in der zweiten Mannschaft und seit 2012 im ersten Herren-Team.

Mehr als 200 Spiele hat der Flügelflitzer bei den Erwachsenen für die Eintracht absolviert. Unbestrittener Höhepunkt: Das Erstrunden-Spiel im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund (0:3) am 22. August 2016 – jenen Verein, mit dem er sonst als Fan mitfiebert. „Noch wichtiger sind aber die Freundschaften, die ich fürs Leben schließen konnte“, sagt Anton. Etwa mit Robin Garnier, mit dem er nach dessen Rückkehr zur Eintracht nun nicht noch einmal gemeinsam auf dem Platz stehen wird. „Vielleicht ist es ganz gut, sportlich etwas herunterzufahren angesichts meiner Verletzungshistorie“, sagt Anton, der Trauzeuge des langjährigen Eintracht-Akteurs Michael Dingels ist. Immer wieder musste der Mittelfeldakteur längere Zwangspausen einlegen – sei es wegen eines Mittelhandbruchs, zäher Schulterverletzungen oder eines Wadenbeinbruchs.

Hinzu kommt die berufliche Situation – der Schodener arbeitet seit Jahresbeginn im luxemburgischen Born im dortigen Maison Relais. In dieser Kinder-Ganztagsbetreuung ist Anton im Bereich der Bewegungsangebote tätig.

Auch wenn „Toni“, wie ihn die Eintracht-Fans rufen, nicht mehr für Trier auflaufen wird, bleibt er nah dran am Verein. Alleine schon aufgrund der Tatsache, dass er dicht am Moselstadion wohnt. Sofern es zeitlich passt, will Anton bei den Heimspielen des SVE auf der Tribüne mitfiebern.

Eintracht-Trainer Josef Cinar ist traurig über den Abgang: „Es ist schade, dass wir ,Toni’ verlieren. Er ist einer unserer besten Fußballer. Und so viele erfahrene Spieler haben wir auch nicht in unseren Reihen. Es hat Spaß gemacht, mit ihm zusammenzuarbeiten.“

Er habe in den vergangenen Wochen um einen Verbleib Antons gekämpft. „Leider hat es nicht gereicht“, sagt Cinar. Aus Sicht des SVE-Coaches ist Anton viel zu gut, um sich vom Leistungs-Fußball zu verabschieden. Der Trainer wünscht sich nun auf dessen Position auf der Außenbahn einen adäquaten Ersatz.

Bei der SG Saartal sorgt die Verpflichtung von Anton für große Euphorie. „Das löst bei uns eine Riesenwelle aus“, frohlockt SG-Chef Helmut Kirchen. Er erhofft sich eine Signalwirkung, was die weitere Planung des Kaders für die nächste Saison angeht. Gut möglich, dass es nun weitere Rückkehrer zur SG ziehen wird.

Trainer Heiko Niederweis freut sich auf die Zusammenarbeit mit Anton, der bei der SG auch als Co-Trainer fungieren soll: „Ich habe nur Gutes über ihn gehört. Qualitativ wird er uns enorm weiterbringen. Die Verpflichtung ist zudem ein Zeichen, dass Ambitionen da sind.“

Liebäugelt die SG Saartal also mit einer raschen Rückkehr in die Fußball-Rheinlandliga? Kirchen: „Natürlich ist die Rheinlandliga eine tolle Spielklasse. Aber wir streben den Aufstieg jetzt nicht mit aller Gewalt an. Ziel ist es, sich in der Bezirksliga im oberen Drittel festzusetzen.“

 

Quelle: 5vier.de - Autor: | 11.05.2021

Toni sagt nach 16 Jahren Tschüss

Eigengewächs Christoph „Toni“ Anton wird Eintracht-Trier zum Saisonende verlassen. Der 29-Jährige wird seinen im Sommer auslaufenden Vertrag beim SVE nicht verlängern und zu seinem Heimatverein zurückkehren. Grund für den Wechsel ist die neue berufliche Situation Antons, der insgesamt 177 Spiele für die erste Mannschaft der Blau-Schwarz-Weißen absolviert hat.
 
Trier. Eintracht-Trier und Christoph Anton gehen in Zukunft getrennte Wege. Der gebürtige Trierer und der Verein haben sich darauf verständigt, den im Sommer auslaufenden Zweijahresvertrag Antons nicht zu verlängern. Grund für dieTrennung von Anton und seinem SVE ist die neue berufliche Situation des Spielers. „Ich habe seit Januar eine Arbeitsstelle in Luxemburg angenommen. Die berufliche Belastung ist mit dem Trainingsaufwand in der Ober- oder sogar Regionalliga nur schwer zu vereinbaren, so dass wir uns zu diesem Schritt entschieden haben. Die Entscheidung ist mir unheimlich schwergefallen, da ich fast mein ganzes Fußballerleben hier verbracht habe. Ich bereue keine Sekunde mit allen Höhen und Tiefen. Es war mir eine Ehre, dieses Trikot zu tragen“, erläutert der 29-jährige, der nun zu seinem Heimatverein SG Saartal in die Bezirksliga zurückkehren wird.

Toni war eine Institution

„Toni“, wie der Edeltechniker von den Fans genannt wurde, entstammt der Nachwuchsabteilung des Vereins. Seit 2006 trägt der er nun schon die Porta auf der Brust, einzig in der Saison 2017/2018 versuchte er sein Glück bei Titus Petingen im Nachbarland Luxemburg, wo er wegen andauernder Verletzungssorgen aber nie wirklich zum Zug kam. Mit 140 Regionalliga-Partien für seinen SVE, in denen er satte 36 Torbeteiligungen zu verzeichnen hat, zählt der Offensivspieler zu den erfahrensten Spielern im Eintracht-Kader. Seit seiner Rückkehr in der Saison 18/19 gelangen dem Flügelstürmer zehn Tore und sieben Assists in 37 Oberligapartien.

„Natürlich ist es schade, dass uns mit Toni nach insgesamt 15 Jahren eine Identifikationsfigur verlässt. Aber wir respektieren seine Entscheidung. Er hat eine berufliche Priorität gesetzt und das akzeptieren wir. Wir wünschen ihm nur das Beste für die Zukunft und heißen ihn jederzeit gerne im Moselstadion willkommen“, kommentiert SVE-Geschäftsstellenleiter Björn Berens die Personalentscheidung.

Eintracht-Trier bedankt sich bei Christoph Anton herzlich für seinen Einsatz und sein Engagement in den vielen Jahren und wünscht ihm für seine private und berufliche Zukunft alles Gute. / PM Eintracht-Trier / mm

 

Quelle: lokalo.de - Autor: lokalo.de | 11.05.2021

Neue berufliche Situation – Eigengewächs Chritsoph Anton verlässt die Trierer Eintracht

TRIER. Eigengewächs Christoph Anton wird Eintracht Trier zum Saisonende verlassen. Der 29-Jährige wird seinen im Sommer auslaufenden Vertrag beim SVE nicht verlängern und zu seinem Heimatverein zurückkehren. Grund für den Wechsel ist die neue berufliche Situation Antons, der insgesamt 177 Spiele für die erste Mannschaft der Blau-Schwarz-Weißen absolviert hat.

Eintracht Trier und Christoph Anton gehen in Zukunft getrennte Wege. Der gebürtige Trierer und der Verein haben sich darauf verständigt, den im Sommer auslaufenden Zweijahresvertrag Antons nicht zu verlängern. Grund für die Trennung von Anton und seinem SVE ist die neue berufliche Situation des Spielers. „Ich habe seit Januar eine Arbeitsstelle in Luxemburg angenommen. Die berufliche Belastung ist mit dem Trainingsaufwand in der Ober- oder sogar Regionalliga nur schwer zu vereinbaren, so dass wir uns zu diesem Schritt entschieden haben. Die Entscheidung ist mir unheimlich schwergefallen, da ich fast mein ganzes Fußballerleben hier verbracht habe. Ich bereue keine Sekunde mit allen Höhen und Tiefen. Es war mir eine Ehre, dieses Trikot zu tragen“, erläutert der 29-jährige, der nun zu seinem Heimatverein SG Saartal in die Bezirksliga zurückkehren wird.

Toni“, wie der Edeltechniker von den Fans genannt wurde, entstammt der Nachwuchsabteilung des Vereins. Seit 2006 trägt der er nun schon die Porta auf der Brust, einzig in der Saison 2017/2018 versuchte er sein Glück bei Titus Petingen im Nachbarland Luxemburg, wo er wegen andauernder Verletzungssorgen aber nie wirklich zum Zug kam. Mit 140 Regionalliga-Partien für seinen SVE, in denen er satte 36 Torbeteiligungen zu verzeichnen hat, zählt der Offensivspieler zu den erfahrensten Spielern im Eintracht-Kader. Seit seiner Rückkehr in der Saison 18/19 gelangen dem Flügelstürmer zehn Tore und sieben Assists in 37 Oberligapartien.

„Natürlich ist es schade, dass uns mit Toni nach insgesamt 15 Jahren eine Identifikationsfigur verlässt. Aber wir respektieren seine Entscheidung. Er hat eine berufliche Priorität gesetzt und das akzeptieren wir. Wir wünschen ihm nur das Beste für die Zukunft und heißen ihn jederzeit gerne im Moselstadion willkommen“, kommentiert SVE-Geschäftsstellenleiter Björn Berens die Personalentscheidung.

Eintracht-Trier bedankt sich bei Christoph Anton herzlich für seinen Einsatz und sein Engagement in den vielen Jahren und wünscht ihm für seine private und berufliche Zukunft alles Gute.

 

Quelle: kicker.de - Autor: stw / PM | 11.05.2021

Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar Nord

Christoph Anton: Für das Eigengewächs ist bei Eintracht Trier bald Schluss

Der SV Eintracht Trier und Christoph Anton gehen nach vielen gemeinsamen Jahren im Sommer auseinander. Das Eigengewächs muss seiner beruflichen Situation Tribut zollen.

Ein Jahr in Luxemburg bei Titus Petingen in der Saison 2017/18, ansonsten trug Christoph Anton seit 2006 das Trikot des SV Eintracht Trier. 177 Spiele haben die Moselstädter in ihrer Statistik für den Flügelstürmer notiert. Im Sommer ist Schluss, da der heute 29-Jährige beruflich so stark beansprucht wird, dass er den Aufwand in der Ober- oder sogar Regionalliga nicht mehr leisten könne. Anton wird es ab Sommer fußballerisch also deutlich ruhiger angehen lassen, er geht zum Bezirksligisten SG Saartal.

"Die Entscheidung ist mir unheimlich schwergefallen, da ich fast mein ganzes Fußballerleben hier verbracht habe. Ich bereue keine Sekunde mit allen Höhen und Tiefen. Es war mir eine Ehre, dieses Trikot zu tragen", sagt Anton, während sein (Noch-)Klub Verständnis zeigt: "Natürlich ist es schade, dass uns mit 'Toni' nach insgesamt 15 Jahren eine Identifikationsfigur verlässt. Aber wir respektieren seine Entscheidung. Er hat eine berufliche Priorität gesetzt und das akzeptieren wir. Wir wünschen ihm nur das Beste für die Zukunft und heißen ihn jederzeit gerne im Moselstadion willkommen", sagt Geschäftsstellenleiter Björn Berens.

stw / PM

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